Kulturtipps

  • Bis 9. Oktober 2022Mondrian EvolutionFondation Beyeler Riehen

    Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers widmet die Fondation Beyeler dem niederländischen Maler Piet Mondrian eine umfassende Ausstellung. Als einer der bedeutendsten Künstler der Avantgarde-Bewegung hat er die Entwicklung der Malerei von der Figuration zur Abstraktion massgebend geprägt. Mondrians frühes Werk wird von der niederländischen Landschaftsmalerei des späten 19. Jahrhunderts bestimmt, aber auch Symbolismus und Kubismus waren von grosser Bedeutung für ihn. Erst ab Anfang der 1920er Jahre konzentriert sich der Künstler auf eine komplett gegenstandslose Bildsprache, die sich auf die rechtwinklige Anordnung von schwarzen Linien mit Flächen in Weiss und den drei Grundfarben Blau, Rot und Gelb beschränkt.

    Während die Sammlung der Fondation Beyeler vor allem Bilder aus den späteren Schaffensphasen Mondrians beinhaltet, liegt der Fokus dieser Ausstellung auf Werken, welche Mondrians künstlerische Entwicklung bis in die zwanziger Jahre und die stilistische Entstehung seines Spätwerks beleuchtet. In einzelnen Kapiteln werden Motive wie Windmühlen, Dünen und das Meer, sich im Wasser spiegelnde Bauernhöfe und Pflanzen in verschiedenen Abstraktionsstufen behandelt.

    Mondrian | Fondation Beyeler

  • Bis 16. Oktober 2022„Vivre notre temps!“ Bonnard, Vollard und die NabisKunstmuseum Bern
    Félix Vallotton, La charrette, 1911 (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 101 x 74 cm. Kunstmuseum Bern, Dauerleihgabe Hahnloser/Jaeggli Stiftung -

    Félix Vallotton, La charrette, 1911 (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 101 x 74 cm. Kunstmuseum Bern, Dauerleihgabe Hahnloser/Jaeggli Stiftung

    Die 1888 gegründete Gruppe der Nabis um die Künstler Pierre Bonnard, Maurice Denis, Félix Vallotton und Édouard Vuillard steht sinnbildlich für den Zerfall des Impressionismus und die Anfänge der modernen Kunst. Die Abschiedsausstellung der Sammlung Hahnloser/Jaeggli im Kunstmuseum Bern zeigt deren prominenteste Werke der Maler dieser mutigen Bewegung.

    «Vivre notre temps!» Bonnard, Vallotton und die Nabis – Kunstmuseum Bern

  • Bis 30. Oktober 2022David Hockney. Moving FocusKunstmuseum Luzern
  • Bis 30. Oktober 2022Textiler GartenMuseum für Gestaltung Zürich

    Seile, Garne und Fäden sind das Ausgangsmaterial internationaler Textilkünstlerinnen, die ab 1960 die Möglichkeiten der Kunst radikal erweitern. Mit Sisal, Wolle oder Mais lassen sie bewährte Kulturtechniken indigener Völker neu aufleben und suchen den kreativen Dialog zwischen Material und Technik. Die gewebten oder geknüpften Werke wachsen in teils überwältigendem Massstab in den Raum hinein und sprengen die Grenzen zwischen Skulptur und Environment. Spitzenstücke aus den beiden bedeutendsten Fiber-Art-Sammlungen, der Fondation Toms Pauli Lausanne sowie der museumseigenen Kunstgewerbesammlung, wecken Assoziationen zu Pflanzen, Blüten oder Wetterphänomenen und laden das Publikum dazu ein, in eine atmosphärische Inszenierung einzutauchen.

    Textiler Garten | Museum für Gestaltung Zürich (museum-gestaltung.ch)

  • Bis 13. November 2022Linien aus Ostasien. Japanisch und chinesische Kunst auf PapierGraphische Sammlung ETH Zürich

    Japanische und chinesische Farbholzschnitte gehören zu jenen Bildern, die ästhetisch  unmittelbar anziehend sind. Die Anerkennung des Reizvollen ihrer filigran  geschwungenen Linien, eigenwillig aneinandergefügten leuchtenden Farbflächen,  entwaffnenden Formenklarheit oder kühnen Bildausschnitte ist unabdingbar.

     

    Anonym, Schmetterlinge, aus einem sog. Export-Album aus China, um 1900, Aquarell auf Markpapier, 255 x 340mm, Graphische Sammlung der ETH Zürich.

    Graphische Sammlung ETH Zürich

  • Bis 25. Juni 2023Wege der Kunst – wie die Objekte in Museum kommenMuseum Rietberg Zürich

    Das Museum Rietberg vereint seit 1952 einzigartige Kunst unterschiedlichster Kulturen der Welt an einem Ort. Doch wie und auf welchen Wegen sind die Objekte ins Museum gekommen? Welche materiellen Veränderungen und Bedeutungsverschiebungen haben sie im Zug ihrer Reise erfahren?

    Mit der Ausstellung «Wege der Kunst» spürt das Museum Rietberg diesen Wegen nach und zeigt anhand von rund 20 Stationen auf, wer an den Erwerbungen und am Handel beteiligt war und in wessen Besitz sich die Werke befanden, bevor sie ins Museum gelangten.

    Museum Rietberg

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